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F3B-J Winterpokal 2014/2015

Am Sonntag den 15.02.2015 fand der dritte Teilwettbewerb zum Hamburger Winterpokal auf unserem Vereinsgelände statt. Nach dem wir zweimal auf Grund von Regen oder zu starkem Wind verschieben mussten, war die Wettervorhersage zum Sonntag zwar nicht unbedingt verlockend, aber auf jeden Fall so, daß der Wettbewerb stattfinden konnte.

Der Morgen empfing die 22 Piloten nach ihrer mehr oder weniger langen Anreise (zwei kamen sogar den weiten Weg aus Berlin) mit einer ziemlich zähen Hochnebeldecke. Die hielt sich bis nach dem Mittag und sorgte für ein schnell einsetzendes Kältegefühl. Echte "Wintersportler" wie Otto Bavels, der Wettbewerbsorganisator uns gerne nennt, hält das natürlich nicht vom Fliegen ab. Dick eingepackt, den Sender unter einem Wetterschutz, manche sogar nur mit Handschuhen, ging es an die Aufgabe sechs Minuten zu Fliegen. Das klappte in den meisten Fällen recht einfach. Durch den Wind waren die Hochstarthöhen sehr gut und die Zeit konnte recht gut in der dicken Luft abgeflogen werden. Die Landung an der Linie war zeitweise etwas unruhig, wenn sich gerade mal eine Verwirbelung in den Landeanflug drängelte. Da mußte also ab und zu mal "gezaubert" werden um den Flieger möglichst dicht und parallel zur Linie zu landen. Das Messen des Anstandes und das erfassen der geflogenen Zeit übernahmen Carsten Hohls und Hans Specht, die sich dick eingepackt in Winterklamotten, den ganzen Tag an den Landelinien aufgehalten haben. Die dicke Portion Frischluft hat sie abends bestimmt gut einschlafen lassen...

Zur Mittagspause nach dem dritten Durchgang hatte Thomas Volquards den Grill auf Temperatur und in neuer Bestzeit die Würstchen für die hungrigen Teilnehmer gegrillt. So konnte unser Wettbewerbsleiter Hinrich Eckhoff recht bald den nächsten Durchgang starten. So langsam erschien dann auch tatsächlich ab und zu der wärmende gelbe Ball in den Wolkenlücken. Damit wurde auch die Thermik etwas stärker, durch den Wind war sie aber meistens sehr zerrissen und ein auskreisen lohnte selten. Somit war es eher ein fliegen schräg zum Wind und in der Thermikstellung ein paar Höhenmeter machen wenn eine Blase vorüber zieht. Die Abwindfelder wurden gleichzeitig natürlich ausgeprägter, da hieß es dann schnell in die Speedflugstellung schalten und wo anders hinfliegen wenn der Flieger durchsackte. Die Ergebnisse und Bilder findet Ihr im Anhang. Da ist auch schön zu sehen, auf welch hohem Level geflogen wird. Für den Gewinn einer Gruppe darf selten mehr als 5-10 Punkte abgegeben werden.

In drei Wochen entscheidet sich dann beim letzten Teilwettbewerb in Kaltenkirchen, wie die Platzierungen hinter Stephan Döring, der auf Platz eins liegt, verteilt werden. Dirk Weiß kann maximal punktgleich mit Stephan abschneiden, wenn er in Kaltenkirchen den 1000er fliegt, dann entscheidet das bessere Streichergebnis aber trotzdem für den neuen Gesamtsieger der Winterpokalrunde 2014/15 Stephan Döring. Herzlichen Glückwunsch!

Die Teilnehmer haben den Tag bei uns in Regesbostel genossen und freuen sich schon darauf nächstes Jahr wieder zu Gast zu sein.

von Dirk Weiß

<-- alle Bilder auf Picasa ansehen!

 

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